Nr. Datum Uhrzeit Einsatzgrund
9 5. Mai   Absicherung des Kirmesumzuges in Görgeshausen
8 27. Apr 19:26 Wohnhausbrand nach Blitzeinschlag in Nomborn, Hauptstraße
7 19. Apr 20:07 Küchenbrand in Görgeshausen, Feldstraße
6 16. Mrz 07:43 Wasser im Gebäude in Görgeshausen, Limburger Straße
5 10. Mrz 16:42 Umgestürzter Baum auf der K164 in Richtung Niedererbach
4 10. Mrz 14:52 Umgestürzter Baum auf der L318 in Richtung Hambach
3 2. Mrz   Absicherung des Fastnachtsumzuges in Nentershausen
2 14. Feb 14:24 Aufgerissener Lkw- Tank in Görgeshausen, Ecke Limburger Str. / Auf der Bitz
1 11. Feb 15:53 Gemeldeter Lkw- Brand auf der BAB 3, NA Görgeshausen in Fahrtrichtung Köln, bei km 98

8 - Wohnhausbrand in Nomborn

Blitzeinschlag setzt Haus in Nomborn in Brand: 150 Feuerwehrleute im Einsatz

Rund 150 Feuerwehrleute aus dem Westerwaldkreis, aus dem Rhein-Lahn-Kreis und sogar aus Limburg waren von Samstagabend bis in die frühen Sonntagmorgenstunden im Einsatz um ein brennendes Haus in der Ortsmitte von Nomborn im Westerwald zu löschen.

Nomborn. Offenbar war das Einfamilienhaus, das mitten in dicht bebautem Dorfgebiet steht, bei dem kurzen, aber heftigen Gewitter am frühen Samstagabend gegen 19.15 Uhr durch einen Blitzschlag in Brand geraten. Das Feuer breitete sich vor allem im Dachstuhl aus und konnte anfangs wegen der noch intakten Dacheindeckung gar nicht so einfach bekämpft werden. Später wurde der Brand allerdings mit mehreren Strahlrohren von außen, von zwei Drehleitern aus und auch durch Innenangriffe gelöscht. Durch die starke Rauchentwicklung konnten die meisten Einsatzkräfte nur unter schwerem Atemschutz arbeiten.
Deshalb waren neben allen Wehren des Ausrückebereiches Ost der Verbandsgemeinde Montabaur, der Feuerwehr Montabaur und weiteren Wehren (auch aus dem Rhein-Lahn-Kreis) mit der Führungsstaffel der VG unter dem stellvertretenden Wehrleiter Hans-Joachim Klimke auch der bei der Feuerwehr Ransbach-Baumbach stationierte Atemschutzcontainer des Westerwaldkreises im Einsatz, dazu die Drehleitern aus Montabaur und Limburg. Der DRK-Rettungsdienst und der DRK-Ortsverein Nentershausen sind sicherheitshalber vor Ort. Zum
Zeitpunkt des Brandes befanden sich aber offenbar keine Menschen in dem Gebäude. Dazu sind Mitarbeiter der Energienetze Mitelrhein und der Wasserversorgung sowie die Polizei im Einsatz.

 

[Update, Samstag, 23.45 Uhr:] Der Einsatz läuft seit fast fünf Stunden. Immer noch müssen Glutnester gelöscht werden. In der seit Einsatzbeginn gesperrten Ortsdurchfahrt sind Atemschutzkontroll- und Versorgungszelte aufgebaut. Die Einsatzbereiche werden von Feuerwehrscheinwerfern in helles Licht getaucht, die Häuser rundherum liegen im Dunkeln: In diesem Bereich musste der Strom wegen des Gebäudebrandes abgeschaltet werden. Die ganz in der Nähe des brennenden Hauses gelegene Löschwasserzisterne ist immer noch recht gut gefüllt. Während die Einsatzkräfte mit den Aufräumarbeiten beginnen, werden sie von den Nomborner Bürgern mit jeder Menge frischem Kaffee und mehr versorgt. Die  Feuerwehrfrauen dürfen Toiletten in den Privathäusern benutzen. Der Einsatz wird sich vermutlich noch bis weit in die Nacht hinein ziehen. Wie groß der Gebäudeschaden ist, ist noch nicht abzusehen. Er dürfte aber sehr hoch sein.

 

[Update, Sonntag, 10.40 Uhr:] Am Tag nach dem Großeinsatz in Nomborn zieht der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Nentershausen, Henrik Mansel, gegenüber unserer Zeitung Bilanz. Rund sieben Stunden dauerte der eigentliche Einsatz an, ehe die Wehrleute gegen kurz nach 2 Uhr in der Nacht zum Sonntag wieder
einrücken konnten. Bis um 8 Uhr am Sonntagmorgen wurde vorsichtshalber noch eine Brandwache vor Ort abgestellt.
Insgesamt waren mehr als ein Dutzend Feuerwehren aus dem Westerwaldkreis, dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Kreis Limburg-Weilburg vor Ort. „Es ist uns gelungen, das Gebäude soweit zu halten. Nur der Dachstuhl ist ausgebrannt“, sagt Mansel. Neben der engen Wohnbebauung wären die Löscharbeiten vor allen Dingen dadurch erschwert worden, dass anfangs kein Innenangriff möglich gewesen sei und nur von außen gelöscht werden konnte. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Bewohner des Hauses hatten wohl Glück im Unglück: Zum Zeitpunkt des Blitzeinschlages weilten sie im Urlaub in Südosteuropa. Ob das Haus weiterhin bewohnbar ist und wie hoch der durch das Feuer und das Löschwasser entstandene Schaden letztlich ausfällt, ist weiterhin unklar.
(mm/aeg)

Rhein-Zeitung vom 27.04.2019

(Bilder teils von Rhein-Zeitung)

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Dachstuhlbrand in Nomborn.mp4
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7 - Küchenbrand in Görgeshausen

Küchenbrand in Görgeshausen endet glimpflich: Mikrowelle steht plötzlich in Flammen

Görgeshausen. Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Hauses in der Feldstraße in Görgeshausen am Freitagabend. Gegen 20 Uhr geriet in einer Küche im Keller des Hauses eine Mikrowelle in Flammen.

Noch während die rund 40 Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren Nentershausen und Görgeshausen auf der Anfahrt waren, schritt der Hausherr kurzerhand selbst zur Tat. Er manövrierte die brennende Mikrowelle in den Hof und konnte die Flammen ersticken. Die Feuerwehren mussten lediglich kleinere Glutnester in der Küche ablöschen und das stark verqualmte Haus durchlüften. Insgesamt entstand nur geringer Sachschaden, verletzt wurde niemand. Der Hausherr wurde vorsorglich vom ebenfalls alarmierten Rettungsdienst sowie dem
DRK-Ortsverein Nentershausen untersucht.

 

[Update:] Entgegen erster Informationen nennt die Polizei in einer Pressemitteilung am Samstag eine Schadenshöhe von 10.000 Euro. (aeg)

Rhein-Zeitung vom 19.04.2019


6 - Wasser im Gebäude in Görgeshausen


2 - Aufgerissener Lkw- Tank in Görgeshausen